Akustik: Sarah MacDougall

Montag 19.11. 20:45

Die schwedische Singer/Songwriterin Sarah MacDougall hat den Titel Across the Atlantic nicht von ungefähr gewählt – sie ist jetzt im kanadischen Vancouver ansässig geworden. So wechseln sich europäische Elemente wie der Polkabeat mit amerikanischen Countryballaden voller sehnsüchtiger Dobroklänge ab. Gleichzeitig setzt sie dem Jazz entliehene Instrumente wie Euphonium, Trompete und Klarinette ein oder lässt mehrfach Walzerrhythmen erklingen. Ein subtiles Bezugsmuster amerikanischer und europäischer Momente „über den Atlantik“ hinweg also. Doch Europa scheint sie persönlich abgehakt zu haben: Der Opener startet wie aus einer fern zurückliegenden Zeit mit einer Grammofonstimme und erzählt von Abschied, bis sich leise Dobroklänge einmischen und das Stück in vollem Hi-Fi-Sound losgeht. So kann man seine Geschichte eben auch ausdrücken. MacDougalls Stimme erinnert entfernt an Melanie Safka, ein bisschen gebrochen und wehmütig, aber umso individueller. Dennoch mischt sie einige frohgelaunte Ohrwürmer wie den Ragtime „Crow’s Lament“ unter. Ein Album voller unkonventioneller Arrangements und stimmungsmäßiger Kontraste zwischen besinnlich und humorvoll.

Montag 20:45
veranstaltungsunabhängiger Barbetrieb im Café ab 19:30
Eintritt: 5, 7 oder 9 Euro

in Zusammenarbeit mit InnPuls  //  facebook InnPuls

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