Monatsausstellung: Peter Piek

zu sehen bis 19.2. während der Bäckerei-Öffnungszeiten

Über die Malerei von Peter Piek muss man eigentlich nichts schreiben. Man braucht ihr einfach nur zuhören. Ebenso wie seine Musik existieren seine Bilder aus sich selbst heraus. Und dennoch ist da eine Frage nach dem Dazwischen oder auch Dahinter von Musik und Malerei, der Quelle. Musik spielt immer eine tragende Rolle im Schöpfungsprozess.

Peter Piek malte in einer früheren Werkphase Analogien zu Musikelementen, Bassspurbilder in etwa oder einzelne Songs. In den gemalten Räumen, den spaces, schwingt die Sinnlichkeit der Töne in den Farben, trägt, ist Raumstruktur und Lebensspur. Mittels Musik und Malerei verweist Peter Piek aus diesen beiden Sinneskoordinaten auf das nicht benennbare Existenzielle dazwischen. Die spaces entstanden zuerst in einer Performance. Peter Piek pendelte dabei live zwischen Malen und Musizieren. Inzwischen malt er ohne musizierende Paralleltätigkeit. Nun ist die Musik sowieso schon drin in der Malerei, drin in jedem formgebenden Strich, der intermediale Dialog ist ein innerer geworden, in der Peter-Piek-Einheit ruhend, tobend, tanzend.

Peter Piek malt die Freiheit an sich. Schwerelos. Kleinformatige, runde Aquarelle sind in der ganzen Welt entstanden, auf Tour als Songwriter: in Flugzeugen, an Stränden, auf Bühnen, in Menschenmassen und in Wüsten und Wäldern. (Auszug: Michael Goller, 2016)


zu sehen bis 19. Februar während der Bäckerei-Öffnungszeiten